FC Stäfa – FC Männedorf/Oetwil 2:3 (2:1)
Wenn ein Spielbericht für ein Freundschaftsspiel geschrieben wird, dann muss etwas Wichtiges passiert sein. Und so war es auch: Einmal mehr gewinnt die Männedorfer ü-40 Truppe im Frohberg gegen den FC Stäfa. In der FC Männedorf Startelf stand zum ersten Mal gleich mit der Nummer 10 der Winterkönigstransfer Florian, welcher sich sehr gut in das Spiel einfügte und sich nach dem Match auch gleich prächtig mit einem Kasten Bier für seinen Einstand bedankte. Im Weiteren gab auch Tibor sein Debut bei den Veteranen und auch V8 Vito Votta war wieder zur Stelle, um das etwas knappe Kader zu ergänzen.
Trotz Feldüberlegenheit des FCM erzielte der FC Stäfa den ersten Treffer. Mülli, als Heer-Ersatz im Tor, kämpfte tapfer, doch irgendwann war auch er machtlos. Etwa 10 Minuten später pfiff der gute Schiri einen Handselfmeter – erarbeitet duch Vito – zur grössten Ausgleichschance für die Fischotterelf. Nungess kam zum Handkuss, doch trat er das Leder am Tor vorbei – immerhin stimmte die Richtung. Der Ausgleichstreffer erfolgte dann aber trotzdem wenig später. Wieder düste Vito an der Stäfner Abwehr vorbei und schoss trocken in die Maschen. Nur kurze Zeit später erzielte der FC Stäfa auf etwas kuriose Weise den erneuten Führungstreffer zur 2:1 Halbzeitsführung. In der Pause kamen auch Efrem und Katalin zu Ihrem Einstand und der FC Männedorf zeigte ganz klar wer der Meister im Bezirk ist. Nach einem hervorragend getretenen Eckball durch Höde stieg Fabio wie die SpaceX in die Höhe und traf den Ball mit dem Kopf wuchtig und unhaltbar in das Stäfner Tor zum 2:2. Stäfa kam zu weiteren guten Chancen und zu einem von Mülli noch spektakulär abgelenkten Lattenschuss. Kurz darauf zeigte Guido, warum er auf dem Platz als «der Zauberfuß vom Zürichsee» bekannt ist: Er dribbelte die FCS Abwehr schwindlig und setzte den Ball geschickt zur 2:3 Führung ins Tor. Der Gastgeber Stäfa, der nur mit 11 Leuten angetreten ist, musste dann leider einen verletzten Spieler aus dem Spiel nehmen und beendete den Match mit 10 Mann auf dem Feld. Der FC Männedorf witterte seine Chance – und ließ sich die Derby-Trophäe nicht mehr nehmen.
Aufstellung: M. Müller, Inverso (Katalin) , Braunschweig, Makra, Pasquarella (Reichmuth), Autino, Wessendorf (Efrem), Nungess, Wagner, Montana, Votta
Bericht: Stefan Braunschweig
