Gleich im Anschluss an das längere Interview mit Kai Heib, packte Pascal die Gelegenheit und führte zwei Spontaninterviews mit den langjährigen Helfer:in Sandra Färber und Torben Rathje. Die ungekürzten Interviews sind wie immer mit Klick auf dem jeweiligen Link (z.B. Sandra Färber und/oder Torben Rathje) zu hören.
Liebe Sandra, wir sind nach wie vor im Hasenacker, das Trainingslager läuft und nun habe ich Dich sehr gerne, auch auf Grund Deiner jahrelanger Tätigkeit für den FCM, zum Spontaninterview aufgeboten. Wer bist Du?
«Ich bin Sandra Färber, dreifache Mami, selbst jahrelang Fussballerin und Trainerin. Irgendwann habe ich das Amt «Küchenteam» für das Fussballcamp hier in Männedorf übernommen.»
Zur Präzisierung, wo hast Du als Spielerin/Trainerin agiert?
«Beim FC Stäfa war ich vor allem als Spielerin, aber auch Trainerin. Dann ging ich zum FC Herrliberg, wo ich viele Jahre war und u.a. die Juniorinnen-Abteilung gegründet habe. Anschliessend kam ich mit meinem jüngsten Sohn zum FC Männedorf, wo ich fünf Jahre lang als Trainerin amtete.»
Wow, das wusste nicht mal ich! Seit 8 Jahren begleitest Du die Trainingscamps. Was sind Deine Aufgaben und was waren Deine Highlights, aber auch schlechte Erinnerungen?
«Angefangen hat alles mit Röbi Rathkolb zusammen mit seiner Frau Monika als Einführung vor neun Jahren. Seit acht Jahren bin ich allein verantwortlich. Mich freut es jedes Jahr die strahlenden Kinderaugen zu sehen, welche mit Freude und Begeisterung dabei sind. Ferner wenn sie die Camp-Shirts und das Essen erhalten. Weniger schön bleibt in Erinnerung, als vor zwei Jahren das Wetter sehr kalt war, der Winter nochmals vorbeigeschaut hat. Am ersten Tag mussten wir die Felder vom Schnee befreien und die Kids kamen nass und kalt zum Mittagessen. Trotzdem haben wir das Beste gegeben und die Kids blieben begeistert.»
Du bist für das Essen zuständig. Kochst Du für all diese Kinder selbst oder wie läuft das ab?
«Dieses Jahr haben wir eine andere Version, da wir keine Küche zur Verfügung haben. Sonst hatten wir im «kleinen Bären» im Widenbad selbst Gemüse gerüstet, auch Salat- und -Sauce. Auch die (von den Eltern) gebackenen Kuchen haben wir bereitgestellt. Das warme Essen wir seit rund 20 Jahren vom privaten Seniorenzentrum Sunnmatt zubereitet. Wir holen das Essen jeweils ab und diverse Eltern der Kids helfen uns in der (Feld-)Küche.»
Auch Dir danke ich im Namen des FCM für Deine langjährige Arbeit, du organisierst das sehr gut und wir kommen immer wieder gerne auch Dich zurück. Hoffen natürlich, dass Du dies mit viel Freude und Engagement auch die nächsten Jahre weiterführst. Ich wünsche Dir alles Gute, vor allem Gesundheit und ein schönes Wochenende!
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Vis-a-vis sitzt nun Torben Rathje, hat selbst auch eine Funktion hier im Trainingscamp. Erste Frage an Dich; wer bist Du?
«Ich bin Torben aus Männedorf und hier aufgewachsen. Selbst habe ich nie Fussball gespielt, aber mein Sohn und so bin ich zum FCM gestossen. Unser Präsident, Sergej Piattella, war mein Banknachbar und so haben wir uns paar Jahre später wieder im Widenbad getroffen.»
Was sind in dieser Trainingscamp-Woche Deine Hauptfunktion und was machst Du sonst noch für den FCM?
«Diese Woche bin ich nur im Hintergrund für die Kücheninfrastruktur tätig. Ich bin für den Aufbau der erste auf Platz und beim Abbau wieder der letzte. Sandra Färber wollte eigentlich ihr Amt abgeben. Ich konnte sie jedoch für dieses Jahr überzeugen, dass wir dieses Amt noch zusammen ausüben, hoffe im nächsten Jahr auch. Danach kann sie sich, was ich jedoch nicht hoffe, langsam zurückziehen. Anderseits habe ich vor ein paar Jahren von Martin Weber die Chilbi- und Grümpi-Infrastruktur übernommen. Dazu helfe ich zusammen mit Triz und Marco beim Räbeliechtli-Umzug. An der Chilbi bin ich zuständig für das Harlem Ramblers-Konzert am Sonntag resp. dessen Infrastruktur (Grillstand Auf- und Abbau, Getränke etc.). Die Chilbi ansonsten ist ja fest in Lobnik’s Händen.»
Ich danke Dir im Namen des ganzen FCM für all Deine Arbeit, Dich findet man immer und überall, egal ob beim Auf- und Abbau oder hinter der Theke. Du bist eine sehr wichtige und grosse Hilfskraft für den FCM. Für das danken wir Dir ganz herzlich, auch für das sehr spontane Interview! Jetzt ist bald Mittagspause, so entlasse ich Dich zum «Schöpfen».
Pascal Hotz (Sekretariat FCM)






