JC: Saisonauftakt nach Mass
Heute spielten wir den Saisonauftakt gegen die Zürich Südost Juniorinnen, denen wir vor 2 Wochen bereits beim Girls Soccer Cup in Stäfa gegenüberstanden. In diesem Spiel kamen wir über ein 0:0 in 20 Turnierminuten nicht hinaus.
Mit klaren Lehren aus diesem Spiel gingen wir mit folgenden Zielen in die Neuauflage: Wir spielen unser Spiel, lassen uns nicht anstecken von hektischem Gekicke und nehmen das Heft in die Hand über konsequentes Pressing, herausgespielte Chancen, dynamische Seitenverlagerungen und überlegte Torschüsse bei einem eher klein gewachsenen gegnerischen Goalie.


So konnten wir das Spiel klar gewinnen (9:0), viel erwähnenswerter als das Ergebnis ist aber das Folgende:
- Bereits in der Kabine war trotz früher Morgenstunde Spannung zu spüren, dass «heute etwas geht», «we will rock you» im Visualisierungskreis rundete das würdig ab
- Ganz stark: ich schickte die Mädels im Lead ihrer beiden Kapitäninnen zum Aufwärmen und habe solch ein Mass an Selbständigkeit, Einheitlichkeit und Energie im Rahmen dessen noch selten gesehen. Man spürte, die Girls haben Lust, eingespurte Routinen greifen und sie sind parat im Kopf


- Massgabe im Spiel war: jede Spielerin traut sich Alles, resultierende Fehler sind kein Problem sondern Lernfläche und wir gewinnen breit abgestützt als Team, nicht durch Einzelaktionen, sind konzentriert über die gesamte Spielzeit
- So hatten wir 6 Torschützinnen bei 9 Toren, ein starkes Zeichen breiten Teamworks
- Was fürs Herz: ½ Jahr nach ihrem Fussbruch im letzten Saisonauftakt war Elin wieder mit von der Partie, spielte knapp 70 Minuten und schoss ein cleveres Abstaubertor – wunderbar, bist Du wieder dabei, liebe Elin!
- Nach zwei Verletzungen spielten wir zum Schluss zu 10., aber auch das haben die Mädels auf dem Platz richtig stabil und souverän gemacht
Als Trainer sieht man meist eher die Verbesserungspotenziale, das ist unser Job. Heute muss ich sagen: Besser geht es kaum! Im Rahmen eines durch Klassenlager stark dezimierten Kaders im Verhältnis 12 Männedörflerinnen vs. 16 Zürcherinnen bei je später je heisseren Temperaturen haben alle Spielerinnen einen richtig guten Job gemacht, teilweise auch auf Positionen, die sie noch nie gespielt haben, was wir bewusst, wie auch die Auswechslungen von Leistungsträgern eingestreut haben, dass neue Teammitglieder und Zurückgekehrte viel wichtige Spielpraxis sammeln konnten.
Wir wissen, dass stärkere Gegner auf uns warten. Dafür sind wir bereit und freuen uns, diesen Weg weiter zu gehen, es macht grossen Spass mit diesem Team. Ihr könnt sowas von stolz auf Euch sein…! ⚽️🤠🙌🏽

FC Männedorf: Abigail, Alessia, Alina, Alva, Amelie M., Amelie S., Annika, Cloé, Elin, Elizabeth, Flurina und Sofia M. mit Kai






